Informationen zu: Trauerbewältigung
Erinnerungsstücke - jeder sieht etwas anderes in Ihnen und trotzdem sind sie immens wichtig bei der Trauerverarbeitung und darüber hinaus. Für den einen sind sie Friedhofsersatz - Ort der Erinnerung, für einen anderen ein beständiger Wegbegleiter in unserer schnellebigen Zeit und stets präsent.
Was können Sie nun tun, um Ihre Trauer bewältigen zu können?
Der Weg durch die Trauer bis zu einem neuen Gleichgewicht dauert bei den meisten Menschen zwischen drei und fünf Jahren. Deshalb sollten Sie zunächst lernen, Ihre Gefühle zu akzeptieren - auch "verrücktes Verhalten" wie etwa die ganze Nacht das Radio laufen zu lassen, um die Einsamkeit nicht zu verspüren.
Kommt der Tod in unsere Familie, gibt es gesellschaftliche Regeln, die uns die Trauer erschweren: Wenn ein naher Angehöriger stirbt, wird erwartet, dass wir stark sind und unsere Gefühle nicht oder nicht über einen bestimmten Zeitraum hinaus zeigen.
Die vier Stadien zur Überwindung von Trennungsschmerz
1. Phase des Nicht-Wahrhaben-Wollens und der Verleugnung
In der ersten Phase wollen wir nicht wahrhaben, dass der uns so sehr am Herzen liegende Mensch gestorben ist und uns für immer verlassen hat. Wir stehen wie unter einem Schock oder bewegen uns wie in Trance.
Es kommt vor, dass nicht Sie selbst von einem Trauerfall betroffen sind, aber Personen die Ihnen Nahe stehen. Selbstverständlich verspüren Sie das Gefühl, demjenigen helfend zur Seite stehen zu wollen, doch Sie wissen nicht wie.
Nachfolgend finden Sie einige Hinweise, wie Sie Hinterbliebenen Trost spenden können und was Sie dabei beachten sollten.
In unserer Gesellschaft sind die Themen Tod und Sterben weitgehend aus unserem Leben verbannt.
Wir tun alles, um uns nicht damit befassen zu müssen, da sie uns Angst machen.
